Steffen's Bikes

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Mein Hardtail: Haibike Greed RC


 Technische Daten:
Rahmen: UD Carbon High Modulus, Advanced Multiforming Technology

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Gabel: Rock Shox SID RL, PushLoc (100mm)
Steuersatz: FSA SX-Pro, A-Head, semi-integriert, 1 1/8" - 1,5"
Vorbau: Haibike Alu, superlight, oversize
Lenker: Haibike Ergo-Flatbar Carbon, 640mm
Griffe: SQLab 711 (rot-weiß)
Schalthebel: Shimano Deore XT SL-M 780 (3/10-fach)
Schaltwerk: Shimano Deore XT M 780 (10-fach)
Umwerfer: Shimano Deore XT 781
Kurbeln / Tretlager: Shimano Deore XT M 780, 42-32-24 Zähne
Innenlager: VP-BC73T
Pedale: Ritchey WCS V5 Paradigm
Bremsen: Magura MT 4 Disc 180/160 mm
Naben: Fun Works N-Light
Felgen: No Tubes ZTR Olympic
Reifen: Schwalbe Rocket Ron 26x2.25
Schläuche: Aircomp Latex C4 (SV)
Sattel: SQLab 611 (rot-weiß)
Sattelklemme: Haibike
Masse ("Gewicht"): 9,55 kg

 

Nachdem mir Langfinger im Sommerurlaub 2010 mein altgedientes `97er Stevens 8.5.2 vom Wohnmobil entwendet haben, nannte ich das Canyon Grand Canyon 9.0 gut 4 Jahre lang mein Eigen. Durch einen sehr guten Deal habe ich im April 2015 das Canyon gegen ein fast neues Haibike Greed RC in 26" eingetauscht. Wie schon das Canyon besitzt auch das Haibike Greed eine hochwertige Ausstattung und Komponenten, über die man wie so oft nicht viel zu sagen bzw. schreiben braucht. Wer Bike-Magazine und Tests liest und sich auskennt, wird um die Erhabenheit der meisten Komponenten wissen. Nebenbei baut das Greed RC nun einem sehr schönen Carbonrahmen auf, während das Nerve 9.0 noch einen Alurahmen hatte.
Angegeben wird das Greed RC von Haibike mit 9,4 kg. Wie immer ist diese Masse-Angabe ohne Pedale - aber ansonsten nicht ganz aus der Welt gegriffen. Real wiegt mein Bike mit Pedalen, Flaschenhalter, GPS-Halterung und Klingel (jawohl, ich stehe dazu, dass ich so was am Bike habe) 9,58 kg, was bei einem ungetunten Serienbike mit Vernunftausttatung immer ein ganz ordentlicher Wert ist. man muss allerdings dazu sagen, dass der Vorbesitzer die bei der Originalausstattung beinhalteten Crank Brothers Cobalt 3 Laufräder unbedingt behalten wollte, was für mich dank des ansonsten unschlagbaren Deals und meines ohnehin schon vorhandenen recht leichten Fun Works Laufradsatzes mit No Tubes ZTR Olympic Felgen ok war. So konnte ich an den Laufrädern noch ein paar Gramm sparen. Dabei ist das Bike sehr vortriebsstark, wendig und sportlich orientiert, ohne jedoch eine zu gestreckte Sitzposition zu haben. Es fühlt sich genauso auf engen Singletrails, Cross-Country-Strecken wie auch Touren zu Hause. Die Rock Shox SID spricht für eine Racegabel sensibel an und besitzt eine hervorragende Lockout-Funktion, die sich per Remote-Bedienung bequem vom Lenker aus bedienen lässt. Die Magura MT 4 packt leider im Vergleich mit der R1 in der Kombination 180/160 mm nicht ganz so mannhaft zu. Selbstverständlich kommt das Bike wie jedes Hardtail auf harten All-Mountain-Strecken an seine Grenzen - dafür ist es nunmal auch nicht konzipiert. Alles in allem ist das Greed RC ein gelungenes Bike, das viel Fahrspaß vermittelt.
 
Tuningmaßnahmen:

2015
Sattel, Griffe, Pedale, Laufräder
Wie schon angedeutet wollte der Vorbesitzer die Crank Brothers Cobalt 3 Laufräder unbedingt behalten. Also baute ich meinen Fun Works Laufradsatz mit No Tubes ZTR Olympic Felgen ein. Auch Sattel, Griffe und Pedale übernahm ich vom Canyon Grand Canyon 9.0.
 
Sattel, Griffe, Kettenführung
Ich wollte schon länger am Hardtail auf die bereits am Allmountain montierten Griffe SQLab 711 wechseln. Bei der Suche bin ich dann auf eine Sonderedition in rot-weiß statt schwarz-grau gestoßen. Und wie es der Zufall will, auch gleich noch auf meinen Sattel SQLab 611 ebenfalls in weiß und mit roter Aufschrift 611 über die ganze Satteldecke. Zusammen mit einer wie die Naben und Schnellspanner rot eloxierten c.guide 2 Kettenführung passen diese neuen Teile farblich wie angegossen ans Green RC. Ganz nebenbei ergab das Design-Tuning noch eine Massereduktion um 30g auf 9,55 kg.
 
Wer mehr Info´s haben möchte darf mir gerne eine E-Mail schreiben, das Kontaktformular nutzen - oder hier geht´s zum Gästebuch.
 

Mein 29" Allmountain: BMC Trailfox TF01 (2015)

Technische Daten:
Rahmen: APS Carbon (150 mm) mit X12 Steckachse für mehr Bilder anklicken
Dämpfer: Fox Float X Adjust CTD Factory Kashima
Gabel: Fox 34 Float CTD Adjust FIT Factory Kashima 150mm
Steuersatz:  
Vorbau: Easton Haven, 55 mm
Lenker: Syntace Vector Carbon (760mm, 10mm Rise, 12°)
Griffe: Ergon GE1
Schalthebel: Sram XX1
Schaltwerk: Sram XX1 X-Horizon
Kassette: LRS 1: Sram XX1 10-42
LRS 2: e*13 TRS Race 9-46
Kurbeln / Tretlager: Sram XX1-Kurbel,
AbsoluteBlack-Kettenblatt T28
Garbaruk Kettenblatt T26
Innenlager: Sram XX1
Pedale: Contec Rapid Flatpedal
Bremsen: Trickstuff Piccola mit Bremsscheiben
LRS 1: Trickstuff Dächle HD (203/180mm)
LRS 2: Trickstuff Dächle UL (203/180mm)
Naben: LRS 1: DT Swiss EX 1501 Spline ONE (DT Swiss 240er)
LRS 2: NEWMEN Straightpull Gen2
 
Felgen: LRS 1: DT Swiss XM 1501 Spline ONE
LRS 2: NEWMEN Evolution SL X.A.25 Aluminium
Reifen: LRS 1:
Schwalbe Magic Mary 2.35 (VR)
Schwalbe Hand Dampf 2.35 (HR)
LRS 2:
Schwalbe Fat Albert 2.35 (VR)
Continental MountainKing 2.4 Protection (HR)
Schläuche: Aircomp Latex C4 (SV) 26"
Sattel: SQLab 611
Sattelstütze: Rock Shock Reverb Stealth 150mm
Sattelklemme: BMC
Masse ("Gewicht"): mit LRS 1: 13,17 kg
mit LRS 2: 12,56 kg

 

Warum ein 29" Allmountain?
Eigentlich war ich eingefleischter 26"-Fahrer und Fan. Alle Welt redete aber davon, wie viel besser so ein 29"-Bike im groben Gelände funktionieren soll. Das, und die Tatsache, dass man im Jahre 2016 quasi keine 26"-Bikes mehr auf dem Markt findet, hat mich veranlasst, die schweizer Allzweckwaffe nun doch mal in 29" anzuschaffen.
Der erste Test bei Freiburg auf Rosskopf und Borderline offenbarte, dass man ein 29"-Bike mit gut 13 kg durchaus besser pedalieren kann, als ich es mir vorgestellt habe. Gerade das TF01 ist in der Tat recht agil und im Uphill dank effektivem CTD des Float X Dämpfers sehr effizient. Auch bergab fühlt man sich auf dem TF01 in 29" durchaus wohl - auch wenn ich den vielzitierten und versprochenen "Aha"-Effekt selbst auf der rupppigen Borderline nicht so recht feststellen konnte.
Erstes Fazit: Das Trailfox in 29" ist durchaus gelungen und verdient somit zu Recht einen Platz in meinem Fuhrpark.
 
Tuningmaßnahmen:

2016
Eigentlich gibt es am Trailfox, zumal in der TF01-Variante, auch bei der 29"-Version aus 2015 erst mal wenig Grund, etwas zu ändern. Dennoch habe ich natürlich einige Parts ausgetauscht.
Sattel
Beim Sattel gehe ich schon lange keine Kompromisse mehr ein und fahre konsequent den SQLab 611 in 14cm Breite. Dieser Sattel kam also so gleich auch auf's 29er Trailfox.
Griffe
Nachdem ich die Ergon GE1 mal testweise ausprobiert habe, komme ich mit diesen prima zurecht. Also sind sie bislang dran geblieben.
Pedale
Wie schon am Trailfox TF01 in 26" habe ich auch am 29er die Contec Rapid Flatpedale mit ihrem sensationell geringen Gewicht von unter 250g montiert.
Flat-Pins
Passend zum Farbkonzept des TF01 2015 tauschte ich die silberfarbenen Pins der Flatpedale gegen blau eloxierte aus.
Schläuche
Wie in allen Bikes habe ich gleich auf Latexschläuche umgerüstet. Das Schöne daran: Keine Sauerrei wie bei schlauchlos mit Dichtmilch, aber deutlich leichter als die Original-Butyl-Schläuche, zumal man wegen der Dehnbarkeit von Latex problemlos 26"-Schläuche im 29er Laufrad montieren kann.
Marsh Guard
Ja, er gehört heutzutage fast schon zum guten Ton und befindet sich deshalb passend zum Farbkonzept mit blauer Schrift am TF01.
Vorderreifen
Nach matschigen Trails am Reschen, bei denen der Mountainking am Vorderrad keine extrem gute Figur gemacht hat, habe ich auf einen Schwalbe Magic Mary 2.35 umgerüstet. Auch wenn dieser deutlich schwerer ist (ca. 150 g), muss ich sagen: Vom Grip her ist das eine Offenbarung am enduroorientierten Trailbike.

2019
Nach dem Verkauf meines BMC Trailfox TF01 in 26" samt dem zusätzlichen Tune-Laufradsatz ging es dieses Jahr ans (Gewichts-)Tuning des 29er Trailfox. Bereits im Juli 2018 hatte ich die Trickstuff Piccola bestellt - prognostizierte Lieferzeit 6 Monate, was sich durch Probleme mit einer Charge Pumpengehäuse nochmal fast 2 weitere Monate verzögerte.
Bremsem
Wie gerade schon erwähnt, habe ich die original verbaute Sram Guide Bremsanlage, die für eine 4-Kolben-Bremse nicht gerade mit Bremskraft, dafür aber mit hängenden Geberkolben "glänzte", durch die Trickstuff Piccola ersetzt, was zusammen mit den Dächle UL Bremsscheiben rund 200 Gramm einspart. Beim DT Laufradsatz habe ich jedoch die Dächle HD gewählt, um für grobere Allmountain- bis Freeride-Einsätze in den Alpen noch mehr Standfestigkeit zu erlangen.
Laufradsatz
Durch den Verkauf des deutlich leichteren BMC Trailfox TF01 in 26" sollte das 29er für den gemäßigten Toureneinsatz und leichte Trails im S1 bis leichtem S2 Bereich leichter werden. Also habe ich neben der Trickstuff Piccola in einen Laufradsatz mit Newmen Straightpull-Naben (Gen2), NEWMEN Evolution SL X.A.25 Aluminium Felgen, Sapim CX-Ray Speichen und passend zum Farbkonzept blauen Polyax-Nippeln investiert. Während der DT Swiss EX 1501 Spline ONE 1775 g auf die Waage bringt, liegt der Newmen Laufradsatz bei gerade mal 1434 g.
Kassette
Zusätzlich habe ich am neuen Newmen Laufradsatz die Bandbreite des 1x11-Antriebs durch eine e*13 TRS Race 9-46 Kassette für den Toureneinsatz in den Alpen ebenfalls erweitert. Mit 511% Bandbreit liegt diese sogar über dem Eagle 12-fach Antrieb mit original Sram Kassetten, und spart dank der leichten e*13 Kassette auch noch Gewicht selbst gegenüber Eagle XX1 ein.
Kettenblatt
Im Rahmen des Umbaus tauschte ich auch noch das Kettenblatt und reduzierte für steile und lange Alpenanstiege die Größe um 2 Zähne auf 26. Hierfür kommt ein zum Farbkonzept passendes blaues Direct Mount Kettenblatt von Garbaruk zum Einsatz. Durch Wegfall des vorherigen Spiders spart das ebenfalls noch einmal 40 Gramm ein.
Für den Einsatz auf den Hometrails habe ich tesweise zusätzlich ein ovales Absolute Black-Kettenblatt T28 gekauft und aktuell montiert.
 
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Mein Racefully: Cube AMS pro 100

 
 
Technische Daten:
Rahmen: Cube AMS pro 100

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Dämpfer: Fox Float RP 23 (Plattform)
Gabel: Rock Shox SID Race mit Poploc
Steuersatz: Funworks N-Light
Vorbau: Ritchey WCS, 100mm
Lenker: Ritchey WCS, 66cm Riser Bar
Griffe: Ergon GX2 Magnesium
Schalthebel: Shimano Deore XT (SL-M770)
Schaltwerk: Shimano Deore XTR (RD-M971)
Umwerfer: Shimano Deore XTR (FD-M971)
Kurbeln / Tretlager: Shimano XTR (FC-M970)
Innenlager: Shimano XTR (Hollowtech II)
Pedale: Ritchey Clipless
Bremsen: Magura Marta SL carbon (Disc) 180/160 mm
Naben: DT Swiss X 1650 (LRS 1) / Iridium (LRS 2)  
Felgen: DT Swiss X 1650 (LRS 1) / Iridium (LRS 2)
Reifen: Schwalbe Nobby Nic 26x2.25
Schläuche: Aircomp Latex C4 (SV)
Sattel: SQLab 611
Sattelstütze: Ritchey (WCS)
Sattelklemme: KCNC
Masse ("Gewicht"): 11,75 kg (LRS 1) / 12,0 kg (LRS 2)

 


Der Weg zu meinem jetztigen Fully:
2002
Seit Frühjahr 2002 gehöre ich nun also auch zur Fraktion der Fully-Fahrer. Aufgrund der guten Testergebnisse und des super Preis-Leistungsverhältnisses fiel die Wahl auf ein Canyon Nerve 5. Wie Anno '97 mit meinem Stevens 8.5.2 gab es für Insider bei diesem Bike nicht viel zu sagen: Wie schon erwähnt ein erstklassiges Preis-Leistungs-Verhältnis, Top-Parts, was will man(n) / frau mehr... Nachdem ich nun schon einige Fullys probehalber gefahren war, habe ich mich bewußt für einen Viergelenker entschieden. Die eher klassische Geometrie mag zwar etwas konservativ erscheinen, doch überzeugte das Nerve 5 durch eine für Viergelenker typische höhere Steifigkeit gegenüber Eingelenkern und die Möglichkeit, in kniffligen Passagen - wie sie in den Alpen doch häufig anzutreffen sind - den Sattel weit herabzuschieben.

 


Der SID-Dämpfer des originalen Canyons bedarf sicher keiner großen Erläuterungen: leicht, zuverlässig und vielfältig einstellbares Federverhalten, kombiniert mit 95mm Federweg am Hinterbau bietet er sportlich orientierten Toruenfahrern und Marathonisti / Racern alles, was zu einem Top-Dämpfer gehört. Etwas mehr Augenmerk verlangt da schon die 2002er Manitou Black Super Air. Die Verbesserungen - insbesondere in Punkto Steifigkeit - haben ihr in bislang allen Federgabeltests 2002 Spitzenplatzierungen eingebracht. Und mit ihren 100mm Federweg bietet sie dank sensiblem Ansprechverhalten und zahlreicher Einstellmöglichkeiten viel Sicherheit und Komfort, und das bei einem dank ihrer Luftfederung durchaus akzeptablen Gewicht. So lautet das Testurteil des "Mountainbike"-Magazins "überragend". Auch wird der Black Super Air volle Scheibenbremsentauglichkeit diagnostiziert, was sich am Nerve 5 bei der extrem leichten, aber dennoch mannhaft zupackenden, Marta aus dem Hause Magura bezahlt macht. Mit den weiteren leichten und dank Industrielager robusten Iridium-Parts bot Canyon somit ein hochwertiges Fully mit breiten Einsatzmöglichkeiten an, an dem es meiner Meinung und meinen Erfahrungen nach nichts auszusetzen gab.

 

2009
Rahmen und Dämpfer
Tja, ich war also rundum zufrieden, bis mir der Rahmen im Frühjahr 2009 an einer der hinteren Gelenkaufnahmen brach. Nun begann die Qual der Wahl aufs Neue. Sollte ich mir ein komplett neues Fully kaufen? Nun, es sprach natürlich vieles für ein neues Bike - die neuesten Parts, .... aber was fange ich dann mit den durchaus noch brauchbaren Parts des Canyon an? Ich entschied mich schließlich, die alten Parts weiter zu verwenden und kaufte mir recht günstig einen Cube AMS pro 100 mit Fox Float RP 23 Dämpfer. Anno '09 war das einer der angesagtesten, leichtesten und dank Plattform hochgelobtesten Dämpfer am Markt. Da konnte man nichts falsch machen. Dazu noch ein neuer Steuersatz in passender Optik, die alten Parts generalüberholt und ich hatte für laue paar hundert Euro ein Bike mit "Neu-Gefühl". Da ich jetzt diesen Weg eingeschlagen habe, das Bike nicht von der Stange neu zu kaufen, begann in diesem Moment der Aufbau eines richtiges Custom-Bikes.

 

2010
Laufradsatz
12,4 kg an einem "preisvernünftigen" Alu-Fully sind ok, aber das geht doch noch leichter. Wo spart man also am Besten Masse (umgangssprachlich Gewicht)?
Klar, die rotierende Masse (= Laufräder) muss leichter werden. Daher kommt zu meinem alten Laufradsatz des Canyon-Bikes mit Iridium-Parts (1.900 g) noch ein neuer, leichterer LRS dazu. Ich entschied mich gegen einen sündteuren LRS mit Acros, Tune, Chris King und co, und gönnte mir "nur" einen LRS mit Fun Works N-Light Naben in rot, No Tubes ZTR Olympic Felgen, Sapim CX-Ray Messerspeichen, roten Alu-Nippeln und Fun Works Titan-Schnellspannern (natürlich in rot :-) ) mit einer Masse von 1.420 g.
Federgabel
Trotz normalerweise sorgfältigem Vorgehen beim Anziehen von Schrauben passiert mir das Malheur: 2 Tage vor der Abfahrt zum Gardasee überdrehe ich das Magnesium-Gewinde der PM-Scheibenbremsenaufnahme an meiner Manitou Black Super Air. Dank längerer Schraube und 2-Komponentenkleber überlebt das Ganze eine Woche Gardasee-Trails ohne Probleme - auf Dauer ist das aber keine Lösung. Daher wurde die Black durch eine Rock Shox SID Race mit Poplock ersetzt.
Scheibenbremse
Auch die hintere Marta zieht immer wieder Luft. Einschicken einer 8 Jahr alten Bremse oder doch gleich eine neue Bremsanlage? Ich entschied mich für letzteres. In der Bucht fand ich auch das richtige Modell für mein Cube: Eine neue Magura Marta SL mit Carbonhebeln - natürlich in rot :-) .
Lenker, Vorbau, Sattelstütze
Nachdem mein neues Hardtail (die näheren Umstände siehe  mein Hardtail) nun einen "modernen" breiten Riserbar mit 66 cm hat, und die alten Iridium-Parts ohnehin aus Sicherheitsgründen (Bruchgefahr) mal ausgetauscht werden müssten, entschied ich mich, dieselben Ritchey-Parts, welche auch am neuen Hardtail sind, zu montieren.

 

2011
Griffe
Nachdem ich mir am neuen Hardtail die Ergon GX2 Magnesium montiert hatte, wollte ich auch am Fully nichts anderes mehr. Also hab ich mir die Griffe auch hier montiert. Bei manchen Sachen stimmt der Wahlspruch - so wie auch hier: Einmal Ergon, immer Ergon. Ich will nichts anderes mehr, seitdem ich die Griffe einmal gefahren bin.
Sattelklemme
Mein Schwarz-Rot-Aufbau geht weiter. nach der roten Magura Marta SL carbon und den N-Light-Laufrädern mit roten Naben und Alunippeln ziert jetzt auch ein roter KCNC-Sattelschnellspanner mein Cube.
Antrieb (Schalthebel, Umwerfer, Schaltwerk, Kurbelgarnitur)
Nach 9 Jahren hartem MTB-Einsatz waren die XT-Komponenten trotz ihrer zweifellosen Qualität und Langlebigkeit nun doch "ausgeleiert". Sie funktionierten zwar noch, doch das Schalten war alles andere mehr als "knackig". Sicher hat sich in diesem Punkt auch in den 9 Jahren nochmal einiges getan. So tauschte ich die alten LX-Shifter gegen neue 2011er XT-Shifter, den XT-Umwerfer und das XT-Schaltwerk gegen 2010er XTR-Teile der 971er Baureihe, die es mit einem guten Händchen seit Jahresbeginn 2011 für den Preis einer XT-Ausstattung zu erstehen gibt. Das bedeutet im Vergleich zur alten Ausstattung nochmal eine Massereduktion. Nach einigem Suchen fand ich dann auch noch die 970er XTR-Kurbel samt Innenlager für einen unschlagbar günstigen Preis - und noch einmal konnte ich die Masse gegenüber der alten XT (Hollowtech I) um fast 200g reduzieren.
Laufräder
Hier habe ich den Absprung von den Butylschläuchen zu Latexschläuchen vollzogen. Neben größerem Pannenschutz und besserem Rollwiderstand heißt das nochmal eine Gewichtsreduktion um 120 g im Vergleich zu Standard-Butylschläuchen.
Durch all diese Maßnahmen ist die Masse (umgangssprachlich das Gewicht) meines Cubes auf 11,5 kg (N-Light-LRS) bzw. 12,0 kg (Iridium-LRS) gesunken.
 
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Mein Rennrad: Ciöcc

Technische Daten:
Rahmen: Stahl
Steuersatz: Ritchey
Kurbeln / Tretlager: Shimano 105 (3-fach)
Innenlager: Shimano BB5500
Pedale: Ritchey Clipless
Naben: Campagnolo Chorus
Felgen: Mavic Reflex
Reifen: Continental Grand Prix 3000
Schaltwerk: Campagnolo Chorus
Umwerfer: Shimano Deore XT
Bremsen: Shimano 600
Schalt-Brems-Einheit: Campagnolo Chorus Ergopower
Sattel: Selle Italia Flite
Sonstige Parts: Ritchey
Masse ("Gewicht"): 10,9 kg

Seit Frühjahr 2001 habe ich nun dieses nicht mehr ganz aktuelle, aber immer noch qualitativ und technisch hochwertige Rennrad von der italienischen Traditionsschmiede Ciöcc. über die verwendeten Compos braucht man denke ich nicht viele Worte zu verlieren. Sowohl die Shimano als auch die Campa-Teile funktionieren einwandfrei und sind - entgegen vielerlei Behauptungen - sogar (zumindest teilweise) kompatibel. Dies gilt zumindest für die Kombination der Shimano 105er Kettenblätter mit Campa-Ritzel und Sachs-Kette. Einzig das Gewicht ist wegen des recht schweren Stahlrahmens etwas hoch. Sehr zufrieden bin ich insbesondere mit den Conti Grand Prix 3000 Reifen. Neben einer für Rennradreifen beachtlichen Laufleistung bietet dieser Reifen eine hohe Pannensicherheit und äußerst gute Fahreigenschaften.
 
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